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Miet­bedingungen / AGB

1. Allgemeines
Grundlage dieses Mietvertrages sind ausschließlich die aufgeführten und folgenden Vertragsbedingungen.
Mündliche Nebenabreden haben keine Gültigkeit. Der Mieter mietet zur Benutzung ausschließlich innerhalb Deutschlands. Der Mieter erkennt durch seine Unterschrift an, dass er ordnungsgemäß und hinreichend über die Handhabung des Fahrzeugs und die sich daraus ergebenden Gefahren und besonderen Sorgfaltspflichten aufgeklärt worden ist und dass er das Fahrzeug in einem ordnungsgemäßen vollgetankten und verkehrssicheren Zustand übernommen hat. Dies gilt auch für mit gemietetes Zubehör und/oder Anbauteile, wie z.B. Helme, Schlösser zum Diebstahlschutz, Verbandskasten o.ä. Sollten sichtbare Mängel oder Unfallschäden am Mietfahrzeug vorhanden sein, wurden diese im Mietvertrag/Protokoll schriftlich festgehalten. Es besteht aus Sicherheitsgründen Schutzhelmpflicht! Der Mieter verpflichtet sich, das Mietfahrzeug nur mit einem nach der Straßenverkehrsordnung zugelassenen Motorradhelm zu führen. (Helme können beim Vermieter ausgeliehen werden). Vereinbarte Termine (per Tel., Fax, E-Mail) sind nach Bestätigung bindend. Bei Rücktritt durch den Mieter, kann der Vermieter einen Ausgleich für die entgangenen Einnahmen von 50% des Mietpreises für den vereinbarten Zeitraum verlangen. Ein Nachweis für entgangene Einnahmen des Vermieters ist hierzu nicht nötig.

2. Voraussetzung für die Anmietung / Führungsberechtigte Personen
Der Mieter, bzw. die führungsberechtigte(n) Person(en) muss/müssen dem Vermieter bei Vertragsabschluß vorlegen: Gültige(r) Personalausweis(e) bzw. Reisepass/-pässe (dann mit der behördlichen Meldebestätigung). Gültige Fahrerlaubnis der Klasse B, bzw. 3 (und jede andere Fahrerlaubnis die die Klasse B bzw. 3 beinhaltet), eine Fahrerlaubnis z. B. der Klasse A (A1) bzw. 1 (Motorrad) allein, berechtigt nicht zum führen dieser Fahrzeuge, EC- oder Kreditkarte (zwecks Bonitätsprüfung). Die Fahrzeuge werden nur an Personen vermietet, bzw. dürfen nur von Personen geführt werden, die mindestens 18 Jahre alt und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B bzw. 3 sind. Es liegt im Ermessen des Vermieters das Mindestalter selbst zu bestimmen. Das Fahrzeug darf nur vom Mieter und den im Mietvertrag angegebenen Fahrern geführt werden. Der Mieter hat das Handeln des jeweiligen Fahrers wie eigenes zu vertreten. Alle den Mieter betreffenden Bestimmungen des Mietvertrages gelten auch für den jeweils berechtigten Fahrer.

3. Rechte, Pflichten und Haftung des Mieters/Fahrers und Nutzung des Mietfahrzeugs
Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Anmietung. Voraussetzung zur Führung des Mietfahrzeuges ist der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis Klasse B bzw. 3 (und jeder anderen Fahrerlaubnis, welche die Klasse B bzw. 3 beinhaltet), die auch nicht durch ein Fahrverbot eingeschränkt oder bedroht ist, sowie die geistige und körperliche Fahrtüchtigkeit des Mieters. Eine (auch teilweise) Überlassung des Fahrzeugs an Dritte ist unzulässig, es sei denn, der Vermieter hat dies schriftlich genehmigt. Der Mieter hat das Mietfahrzeug sorgsam zu behandeln, insbesondere die technischen Vorschriften, Betriebsanleitungen und Straßenverkehrsgesetze zu beachten, sowie um die Erhaltung besorgt zu sein. Dazu gehört die Überwachung der Verkehrs- und Betriebssicherheit (Reifendruck, Bremsfunktion, usw.). Der Mieter haftet selbstständig, gesamtschuldnerisch und unbeschränkt für alle Verkehrs- und Ordnungsvergehen einschließlich aller daraus resultierenden Gebühren, Kosten und Strafen, die während des Mietvertragszeitraums durch den Mieter verursacht werden. Bei Fahrzeugschäden, Fahrzeugverlust oder Mietvertragsverletzungen haftet der Mieter nach den allgemeinen Haftungsregeln. Das Fahrzeug darf nur auf öffentlichen Strassen und Wegen gemäß STVO (mit Ausnahme von Bundesautobahnen), oder Privatgelände bewegt werden, sofern hierzu die Erlaubnis des Eigentümers vorliegt. Dem Mieter ist eine Off-Road (Gelände) Nutzung ausdrücklich untersagt. Der Mieter ist nicht berechtigt gewerbliche Personenbeförderung mit dem Mietfahrzeug durchzuführen. Es ist dem Mieter auch nicht gestattet das Mietfahrzeug zum Abschleppen anderer Fahrzeuge, zum Schleppen und/oder Transport sonstiger Sachen (mit Ausnahme von mitgemietetem Zubehör bzw. mitgemieteten Anbauteilen), oder zum Einsatz bei Renn- oder Sportveranstaltungen bzw. Veranstaltungen mit sportlichem Charakter zu benutzen. Eine Manipulation an Fahrzeugteilen, insbesondere welche die Geschwindigkeits- Wegstrecken- und/oder Leistungsdaten verändern sind unzulässig und werden bei Feststellung mit einer Vertragsstrafe von € 500,- geahndet, eine Geltendmachung weitergehender Ersatzansprüche bleibt vorbehalten. Für alle Schäden die nicht durch die Fahrzeugversicherung abgedeckt sind haftet der Mieter in voller Höhe. Zur Ermittlung der Schadenshöhe kann der Vermieter ein Gutachten in Auftrag geben. Die sich ergebenden Kosten (Gutachterkosten, sowie festgestellte Schadenshöhe, Nutzungsausfall, Bergungskosten usw.) sind vom Mieter zu tragen und innerhalb von 4 Wochen ab Schadenseintritt zu begleichen. Wurde eine Haftungsbegrenzung vereinbart, so umfasst diese ausschließlich Schäden am Mietfahrzeug. Der Mieter erhält eine ordnungsgemäße und hinreichende Aufklärung/Einweisung über die Handhabung und über die sich aus der Benutzung des Fahrzeugs ergebenden Gefahren und besonderen Sorgfaltspflichten.
Der Mieter wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den gemieteten Fahrzeugen um Sonderfahrzeuge handelt. Die Fahrzeuge sind in Bedienung und Fahrverhalten nicht mit gewöhnlichen PKW vergleichbar, auch geübte Fahrer müssen sich mit Bedienung und Fahrverhalten vertraut machen. Der Mieter nimmt die verbundenen größeren Risiken im Vergleich zu gewöhnlichen Straßenfahrzeugen ausdrücklich in Kauf. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Der Vermieter haftet insbesondere nicht für Schäden, die auf Risiken im Zusammenhang mit der besonderen Bauart beruhen. Der Mieter wird insbesondere auf nachfolgende bauartbedingten Besonderheiten und Risiken hingewiesen: Die Fahrzeuge werden aufgrund der Größe schwerer wahrgenommen
. Die Fahrzeuge verfügen nicht über die heute üblichen Sicherheitsvorkehrungen wie  u. a. ABS / Sicherheitsgurt/Airbag
. Die Fahrzeuge verfügen über eine Variomatik und eine sehr direkte Lenkung (kleinste Lenkradbewegungen führen zu großen Richtungsänderungen).
 Es wird abweichend zu üblichen PKW mit dem linken Fuß zu gebremst.
 Der Mieter und etwaige weitere Fahrer sind verpflichtet, sich mit der Bedienung des Fahrzeugs und dessen Besonderheiten vor Antritt der Fahrt vertraut zu machen. Das betrifft insbesondere das Lenk- und Bremsverhalten. Bestehen Unklarheiten sind diese mit dem Vermieter bzw. deren Mitarbeiter im Rahmen der Übergabe/Einweisung zu klären. Der Mieter darf die Fahrt erst antreten, wenn er das Fahrzeug sicher beherrscht. Der Mieter wird außerdem darauf hingewiesen, dass die Fahrzeuge keinen Schutz vor Witterungseinflüssen bieten. Der Vermieter haftet nicht für witterungsbedingte Schäden oder Verschmutzungen, auch nicht an Kleidung oder anderen Dingen des Mieters.

4. Haftungsbegrenzung
Der Mieter hat die Möglichkeit eine Haftungsbegrenzung gegen zusätzliches Entgelt (gemäß Mietvertrag/Preisliste) zu vereinbaren. Die Haftung kann nur für Schäden am Mietfahrzeug begrenzt werden! Alle anderen Arten von Schäden, wie z. B. Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden auch gegenüber Dritten, Umwelt- und Flurschäden, Verstöße gegen die STVO usw. sind von dieser Haftungsbegrenzung ausgenommen. Von der Haftungsbegrenzung ebenfalls ausgenommen sind Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Fahruntüchtigkeit und Unfallflucht. Hat der Mieter die Haftungsbegrenzung erworben, haftet er für Schäden am Fahrzeug nur bis zur Haftungssumme von € 500 je Schadensfall, wie im Mietvertrag vereinbart. Hat der Mieter keine Haftungsbegrenzung vereinbart, haftet er dem Vermieter bei Eintritt von Schäden am Mietfahrzeug (einschließlich Parkschäden) in vollem Umfang im Rahmen des §249 BGB.

5. Besondere Pflichten bei Unfall, Diebstahl, Brand, Betriebsunfähigkeit
Bei Unfall, Diebstahl oder Brand hat der Mieter den Vermieter unverzüglich telefonisch zu benachrichtigen und ihm anschließend, innerhalb von 3 Tagen eine wahrheitsgemäße schriftliche Darstellung des Hergangs auszuhändigen. Der Mieter hat in allen Fällen die Polizei hinzuzuziehen und auf eine polizeiliche Aufnahme des Vorgangs zu bestehen. Dies gilt auch bei Unfällen mit geringem Schaden, oder wenn ein selbstverschuldeter Unfall ohne Mitwirkung Dritter vorliegt, sowie bei Unfällen mit Tieren insbesondere bei Wildunfällen. Bei mehreren Unfallbeteiligten ist der Mieter verpflichtet Namen und Adressen aller Unfallbeteiligten und Zeugen, Zeit und Ort des Unfalls, die amtlichen Kennzeichen der unfallbeteiligten Fahrzeuge, die Aktenzeichen sowie Dienststelle der den Unfall aufnehmenden Polizeibeamten festzuhalten und diese Daten dem Vermieter unverzüglich zu übergeben. Erklärungen zur Schuldfrage dürfen Dritten gegenüber nicht abgegeben werden!
Der Mieter haftet dem Vermieter in voller Höhe, auch wenn er eine Haftungsbegrenzung vereinbart hat, falls er oder der Fahrer diesen Pflichten zuwiderhandelt. Bei Betriebsunfähigkeit auf freier Strecke sind alle Maßnahmen zur Sicherung und Bewachung des Fahrzeuges zu treffen.

6. Schutz der Mietsache gegen Beschädigung / Diebstahl
Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, dass das Mietfahrzeug bei Nichtbenutzung (insbesondere während der Nachtstunden) in verschlossenen Räumen aufbewahrt, zumindest jedoch an einen stabilen Gegenstand (Baum, Laternenpfahl o.ä.) angeschlossen, also durch geeignete Sicherungsmaßnahmen vor Beschädigung und Diebstahl geschützt wird.

7. Rechte, Pflichten und Haftung des Vermieters
Der Vermieter kann ohne Angabe von Gründen eine Vermietung ablehnen. Für Personenschäden übernimmt der Vermieter keine Haftung. Der Vermieter übergibt dem Mieter das Mietfahrzeug vollgetankt und in einwandfreiem, betriebs- und verkehrssicheren Zustand einschließlich Fahrzeugschein und Zündschlüssel. Vorschäden erkennt der Vermieter nur an, wenn diese bei Übergabe im Mietvertrag/Übergabeprotokoll schriftlich festgehalten wurden. Der Vermieter kann eine Mietkaution vor Überlassung der Mietsache in Höhe des im Mietvertrag festgelegten Betrages in Euro verlangen, die nach vertragsgemäßer Rückgabe der Mietsache an den Vermieter, dem Mieter zurück gegeben wird. Für den Fall des nicht vertragsgemäßen Zustandes der Mietsache bei der Rückgabe, ist der Vermieter berechtigt, die Mietkaution ganz oder teilweise dazu zu verwenden, die Mietsache in einen vertragsgemäßen Rückgabezustand zu versetzen. Einer vorherigen Aufforderung des Mieters durch den Vermieter bedarf es hierfür nicht. Über die verwendete Mietkaution erhält der Mieter eine Abrechnung. Den nicht verbrauchten Betrag der Mietkaution erhält der Mieter nach Instandsetzung der Mietsache zurück.
Der Vermieter kann noch innerhalb von 48 Stunden nach Rückgabe des Fahrzeuges Mängel/Schäden beanstanden. Rückgabe außerhalb der Geschäftszeiten erfolgt auf eigenes Risiko des Mieters.
Bei einer Tourenplanung haben wir weiter den Status als Vermieter. Wir sind keine Veranstalter. Wir bieten dieses zusätzlichen Service der Tourenplanung bzw. Begleitung nur als Ortskundiger an. Jeder Mieter fährt auf eigenes Risiko im Rahmen seiner persönlichen Sach- und Körperschäden. Eine Haftung wird daher ausgeschlossen.
Im Rahmen einer geplanten Tour sind jegliche Anweisungen des Tourguides/Vermieters zu beachten. Verliert der Fahrer den Anschluss, hat er unverzüglich an geeigneter Stelle anzuhalten und sich mit dem Vermieter/Tourguide in Verbindung zu setzen. Die Fahrt darf nur mit Einwilligung des Vermieters fortgesetzt werden. Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln, die Bedienungsvorschriften und die gesetzlichen Vorschriften zu beachten.

8. Mietpreise
Der Mietpreis richtet sich nach der Vereinbarung im Mietvertrag, bzw. der Preisliste des Vermieters. Der Mietpreis beinhaltet eine Fahrzeughaftpflichtversicherung und eine Teilkaskoversicherung, sowie die z. Zt. gesetzlich geltende Mehrwertsteuer.

9. Versicherung der Mietsache
Für die Mietfahrzeuge besteht eine Haftpflicht- und Teilkasko-Versicherung (mit € 150,- Selbstbehalt). Der Selbstbehalt ist im Schadensfall vom Mieter zu tragen und innerhalb von 14 Tagen zahlbar. Der Mieter muss für jeden weiteren Ausfall-Tag den vollen Tages-Mietpreis bezahlen.
Schäden an Sachen die sich im oder am Fahrzeug befinden sind hierdurch nicht gedeckt.

10. Zahlungsbedingungen
Der Mietpreis und die Mietkaution sind im Voraus fällig. Der Mieter verpflichtet sich, den für die vereinbarte Mietzeit anfallenden Gesamt- Mietpreis und die Mietkaution, vor Übernahme der Mietsache, an den Vermieter zu zahlen. Die Mietkaution beträgt € 150,- je Mietfahrzeug.

11. Mietdauer/Rückgabe
Der Mieter verpflichtet sich, die Mietsache in dem von ihm übernommen Zustand zu den im Mietvertrag vereinbarten Daten (Tag, Uhrzeit, Ort) dem Vermieter zurück zu geben. Die nicht vertragsgemäße und/oder rechtzeitige Rückgabe der Mietsache (Mietfahrzeug, und ggf. mitgemietetes Zubehör und / oder Anbauteile, sowie Fahrzeugpapiere, Schlüssel, Helme) am vereinbarten Rückgabe- Ort, verpflichtet den Mieter zum Ersatz des dem Ver- mieter hieraus entstandenen Schaden. Bei stark verschmutzt zurück gegebenen Fahrzeugen wird eine Pauschale je nach Aufwand der Reinigung er- hoben. Bei Verlust des Fahrzeugscheines hat der Mieter die Kosten der Neubeschaffung zu tragen, mindestens jedoch einen Betrag in Höhe von € 40.

12. Verspätete Rückgabe
Sollte dem Mieter aus irgendeinem Grund die rechtzeitige Rückgabe der Mietsache nicht möglich sein, so hat er den Vermieter hierüber umgehend telefonisch zu informieren. Für jede angefangene Stunde nach dem vereinbarten Rückgabe-Zeitpunkt ist der Vermieter berechtigt dem Mieter einen vollen Stundentarif in Höhe zu berechnen.

13. Vorzeitige Rückgabe
Wird die Mietsache vor dem vereinbarten Termin zurück gegeben, hat der Mieter keinen Anspruch auf die teilweise oder gesamte Erstattung der Mietzahlung.

14. Reservierung
Sie können das Mietfahrzeug persönlich, schriftlich, online oder über ein zugefaxtes Reservierungsformular buchen. Der Mietvertrag kommt mit einer schriftlichen Terminvereinbarung durch den Vermieter zustande.
Der Mieter ist verpflichtet die in der Buchung mitgeteilten Kosten (Miete) unverzüglich an den Vermieter zu zahlen. Der Mietvertrag wird vor Übergabe des Fahrzeugs vor Ort schriftlich geschlossen. Wird das Fahrzeug nicht zum vereinbarten Termin entgegengenommen oder kommt der Mietvertrag aus vom Mieter zu vertretenden Gründen nicht zu Stande, hat der Mieter 50% der bei der Buchung mitgeteilten Fahrzeugmiete für die entgangenen Mieteinnahmen zu zahlen. Dem Mieter bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Vermieter ein geringerer Schaden entstanden ist. In jedem Falle hat der Mieter einen Betrag in Höhe von 40,00 € zur Abgeltung des Bearbeitungsaufwandes zu zahlen. Wird das Fahrzeug nicht abgeholt, erhält der Mieter keine Rückerstattung der Anzahlung. Differenzkosten werden in Rechnung gestellt und sind sofort zahlbar.
Die Miete und Kaution (in Bar) ist spätestens vor Fahrtantritt zu bezahlen. Der Vermieter ist verpflichtet, nach Rückgabe des Fahrzeuges die Kaution zu erstatten, sofern das Fahrzeug vertragsgemäß zurückgegeben wurde. Ist dies nicht der Fall ist der Vermieter berechtigt entstandenen Kosten (z.B. Schäden, starke Verunreinigung etc.) mit der Kaution zu verrechnen, bzw. die Kaution bis zur Klärung derartiger Ansprüche in voller Höhe einzubehalten.

15. Zusatzbedingungen
Der Vermieter übergibt das Fahrzeug in optisch und technisch einwandfreiem Zustand. Der Mietpreis sowie ggf. eine Kaution sind spätestens bei Abholung in bar oder per EC/Kreditkarte zu entrichten. Der Mieter hat dafür Sorge zu tragen, das, der/die Fahrer ausreichende Schutzkleidung tragen. Für diese Fahrzeuge besteht keine Vollkaskoversicherung. Der Mieter hat das Mietfahrzeug sorgsam zu behandeln. Sollten während der Mietdauer technische Mängel am Fahrzeug auftreten, so darf das Fahrzeug nicht weiter benutzt werden. Bei evtl. auftretenden Mängeln oder Verlust der Mietsache ist der Vermieter umgehend zu informieren. Eine Manipulation an der Geschwindigkeits-Drosselung ist unzulässig. Der Mieter erhält eine ordnungsgemäße und hinreichende Aufklärung/Einweisung über die Handhabung und über die sich aus der Benutzung des Fahrzeugs ergebenden Gefahren und besonderen Sorgfaltspflichten. Für Personen und/oder Sachschäden übernimmt der Vermieter keine Haftung. Für sämtliche Schäden (auch den Verlust des Mietfahrzeugs, bzw. Teile/Zubehör) haftet der Mieter in vollem Umfang.

16. Übersichtsklausel und Schlussbestimmungen
Die Anmietung des Mietfahrzeuges – erfolgt ausschließlich auf Grundlage des schriftlichen Mietvertrages und dieser Mietbedingungen nach deutschem Recht. Mündliche Nebenabreden sind nicht geschlossen. Dem Vermieter steht es frei die Vermietung ohne Angaben von Gründen abzulehnen. Die Überschriften dienen nur der besseren Übersicht und haben keine materielle Bedeutung, insbesondere nicht die einer abschließenden Regelung. Alle vorstehenden Regelungen gelten für den Mieter und auch den/die berechtigten Fahrer. Sollte eine Bestimmung des Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Vertragsparteien sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch Regelungen zu ersetzten, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommen. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der Vermietfirma.

Stand: 05/2016